INSTITUT FÜR MEDIZINISCHE BIOCHEMIE

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Forschung

AG Fischer

Das übergeordnete Forschungsthema der Arbeitsgruppe Fischer ist die Genomregulation – also wie Gene im menschlichen Erbgut an- und ausgeschaltet werden – und welche Rolle dabei Tumorsuppressoren und Onkoproteine spielen. Wir konzentrieren uns dabei auf drei eng verbundene Themen:

  • die Genregulation durch den Tumorsuppressor p53,
  • die Steuerung der Genexpression im Zellzyklus,
  • sowie die Kontrolle des Zellwachstums durch den Transkriptionsfaktor RFX7.

Durch die Verbindung dieser Schwerpunkte möchten wir grundlegende Regulationsmechanismen aufdecken, die in unterschiedlichen Zelltypen eine Rolle spielen, und besser verstehen, wie gestörte Genregulation zur Krebsentstehung beiträgt.

Unsere Forschung kombiniert Biochemie, Molekulargenetik und Bioinformatik. Wir arbeiten mit menschlichen Zellkulturen und nutzen moderne Omics-Technologien, um die Genregulation umfassend zu untersuchen. Auf dieser Basis erstellen wir Modelle von Genregulationsnetzwerken, die zeigen, wie diese Netzwerke das Schicksal von Zellen bestimmen. Die Aktivitätsmuster dieser Netzwerke wirken wie molekulare Signaturen, die helfen können, Signalwege in Zellen zu überwachen und neue Diagnosemethoden zu entwickeln.

AG Plaumann

Die Forschungsaktivitäten der Arbeitsgruppe Plaumann konzentrieren sich auf die Entwicklung fluorierter molekularer Systeme und spektroskopischer Methoden zur hochsensitiven Analyse chemischer und biologischer Prozesse. Im Zentrum steht die Kombination aus ¹⁹F-NMR-Spektroskopie, molekularem Sensordesign und supramolekularer Chemie zur Untersuchung komplexer Systeme.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung fluorierter molekularer Sensoren zur Detektion physikochemischer Parameter und spezifischer molekularer Umgebungen. Ein weiterer Fokus ist die Anwendung der ¹⁹F-NMR-Spektroskopie zur Analyse biologischer Proben, insbesondere von Körperflüssigkeiten, mit dem Ziel der frühen Identifikation krankheitsrelevanter Veränderungen.

Ergänzend werden Host–Guest-Wechselwirkungen zur gezielten Detektion molekularer Bindungsprozesse untersucht. Hyperpolarisationsmethoden (PHIP, SABRE) dienen der Sensitivitätssteigerung in der NMR-Spektroskopie. Radiochemische Ansätze, einschließlich der Synthese tritiumhaltiger Verbindungen, ermöglichen zudem die Untersuchung von Metabolisierungsprozessen.

English version

Letzte Änderung: 09.04.2026 - Ansprechpartner:

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